Das Herz ist nicht schwarzweiß

Nach dem Tod ihres geliebten Maiks kehrt Noelia mit ihrem Sohn nach Deutschland zurück - entschlossen, den Mörder zu finden und sich ein neues Leben aufzubauen. Wütend auf Gott sucht Noelia nach Freiheit und vernachlässigt dabei alle um sich herum.

Aaron hat der Tod seines Freundes Maik tief getroffen. Genau wie Noelia, kehrt er Dschibuti den Rücken und hat jetzt ein Ziel: Noelia um jeden Preis davon abzuhalten, einen Mörder zu suchen. Doch schon bald wird sein Sohn Dario, der als Einziger die Wahrheit über Maiks Tod kennt, Opfer von Gewalt und Intrigen...

Werden die Geheimnisse rund um Maiks Tod alles um sich herum zerstören? Und kann Noelia wieder Frieden finden, in Gott und mit Aaron?

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Artikeldetails im Überblick
| | Petrov, Evelin
Sprache: deutsch
Medium: Buch
Autor: Petrov, Evelin
Seitenzahl: 292
Bindung: Paperback
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Alle Bewertungen:

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Das Herz ist nicht schwarz-weiß - Rezension
3 von 5
Das Herz ist nicht schwarz-weiß - Rezension

Ich war sehr gespannt auf das dritte Buch von Evelin Petrov, weil ich die beiden vorhergehenden Bände bereits gelesen hatte.
In diesem Buch geht es hauptsächlich um Noelia und wir bekommen einen guten Einblick in ihr Innenleben und ihre Gefühlswelt.
Gemeinsam mit ihrem Mann Mark war Noelia in die Mission nach Dschibuti gegangen, um Gott dort zu dienen. Doch das Leben verläuft anders, als sie sich das vorgestellt hat. Mark stirbt.
Jung, verwitwet und mit einem Kleinkind kommt Noelia zurück nach Deutschland.
Ihr Herz ist gebrochen, sie ist verbittert und verzweifelt und weiß nicht, wohin mit sich.
Schwer enttäuscht von Gott, wendet sie sich auch von ihm ab. Aber Gott lässt sie nicht los.
Evelin Petrov beschreibt in diesem Buch Herzen, die eigentlich Gott gehören, aber die sich abwenden und eigene Wege gehen. Neben Noelia lernen wir Aaron kennen, der eigentlich ein Missionarskollege von Mark war, aber nun seine ganz eigenen Gründe hat, warum er auch nach Deutschland zurückkehrt. Noelia hadert mit der Frage, warum Gott ihr Mark genommen hat. Sie fühlt sich von Gott betrogen, weil sie ihm doch ihr Leben gegeben hat und er ihr jetzt das Wichtigste genommen hat. Bis sie schließlich begreift, dass der Glaube an Gott bedingungslos ist. Wir glauben nicht, weil wir etwas von Gott erwarten, sondern weil er uns liebt und uns in Jesus alles geschenkt hat.
Die Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die Herausforderungen, die man als Christ erlebt, wenn Gott etwas scheinbar nicht segnet, obwohl es doch eigentlich für ihn getan war. Und auch die Entfremdung von Christus, obwohl man doch zu ihm gehört und in seinem Dienst steht.
Allerdings hat mir die Umsetzung persönlich nicht ganz so gut gefallen. Noelias Entwicklung beispielsweise passiert erst ganz langsam und ist gegen Ende dann etwas überstürzt. Überhaupt kam das Ende sehr abrupt und plötzlich.
Aber abgesehen von einigen Kleinigkeiten, die meinem persönlichen Lesegeschmack nicht so gut gefallen, war es ein gutes Buch mit einer guten Botschaft. (Lea S.)

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