Wer so lebt, der stirbt wohl

  • Autor: Wyatt, John
  • Artikelnummer: 9783867013291
  • Kategorie: CMV
  • Verlag:

Alle Menschen müssen sterben, aber die wenigsten wollen darüber nachdenken.

John Wyatt ist überzeugt: "Wir sollten heute (oder zumindest sobald wir die Zeit und Ruhe dafür haben) über den Tod nachdenken." Und wir sollten uns ganz persönlich fragen, wie "gutes Sterben" aussieht.

Der Autor tut dies, indem er eine virtuelle Reise in die Vergangenheit unternimmt und die in der Bodleian Library in Oxford zugänglichen Ars Moriendi-Dokumente auswertet. Ihm wird klar: Die alten Schriften über "die Kunst des Sterbens" haben uns auch heute noch etwas zu sagen. Sie lehren uns, welchen Anfechtungen Sterbende ausgesetzt sind, und wie wir ihnen im Vertrauen auf Gott begegnen können.

Für Christen ist der Tod kein bedrohlicher schwarzer Raum. Er ist ein Raum, den Christus bereits durchschritten hat. Seit Jahrhunderten haben Gläubige bezeugt, dass sie im Angesicht des Todes nicht nur Anfechtungen, sondern auch Segnungen erlebt haben: Versöhnung, seelische Gesundung, liebevolle Begegnungen – und große Vorfreude auf den Himmel.

John Wyatt ist emeritierter Professor für Kinderheilkunde und Perinatalmedizin am University College London und ein gefragter Redner zu Fragen der Medizinethik und Sterbebegleitung. Er schreibt als Christ und Mediziner, aber auch als ein Mensch, der aus eigener Erfahrung weiß, was Leiden bedeutet.

Praktische Tipps zur Kommunikation mit Ärzten und Angehörigen, sowie Fragen rund um die Patientenverfügung runden den Band ab.

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Artikeldetails im Überblick
Vom guten Sterben und was wir dafür tun können | | Wyatt, John
Sprache: deutsch
Medium: Buch
Autor: Wyatt, John
Artikelgewicht: 0,28 kg
Seitenzahl: 160
Bindung: Hardcover
ISBN: 9783867013291
Verlagsnummer: 701329
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Alle Bewertungen:

Einträge insgesamt: 2
Ernstes Thema, wichtiges Buch
5 von 5
Ernstes Thema, wichtiges Buch

Ich erinnere mich noch genau, wie ich das Buch Dying Well in einem riesigen christlichen Buchladen in Glasgow sah und überlegte, ob ich zugreifen sollte. Schließlich war der Titel glasklar, und die Kassiererin würde wohl denken (zu Recht), ich dächte über das Sterben nach ... Ich bin froh, dass ich das Buch gekauft habe, das nun auch in der deutschen Übersetzung erhältlich ist. John Wyatt sagt völlig zu Recht, dass wir alle sterben müssen (eigentlich eine Binsenweisheit), dass aber die wenigsten darüber nachdenken wollen. Dieses Buch regt zum Nachdenken an: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden. Das Besondere, und wie ich finde, Einmalige, an diesem Buch ist, dass der Autor zu einen ein bekannter Medizinethiker ist, zum anderen gläubig, zum dritten, schmerzliche Erfahrungen mit dem Thema Tod gemacht hat. (Sein Vater verstarb ganz plötzlich, außerdem ein guter Freund). Dies ist eine seltene Kombination – und Garantie dafür, dass der Mann weiß, wovon er spricht. Professor Wyatt nähert sich dem Thema „Tod“ durch eine Sichtung und Auswertung der alten „Ars Moriendi“ Schriften, die über die Bodleian Library in Oxford zugänglich sind. Wyatt argumentiert: Diese alten Schriften haben uns auch heute noch etwas zu sagen. Sie weisen auf die Anfechtungen und (tatsächlich!) die Segnungen im Angesicht des Todes hin. Manche Sterbende haben es mit Gottes Hilfe erst kurz vor ihrem Tod geschafft, sich mit ihren Angehörigen zu versöhnen. Mich persönlich, der ich vor vielen Jahren sehr starke Schmerzen nach einem Bandscheibenvorfall hatte, hat es sehr getröstet, dass Wyatt aus eigener Erfahrung berichtet, dass der Schmerz kurz vor dem Tod meist sehr gut beherrscht werden kann. Dies ist ja für viele Menschen einer der größten Angstfaktoren. Auch die Erfahrungsberichte von Menschen, die auf wunderbare Weise Gottes Trost und Hilfe im Angesicht des Todes erfahren haben, sind sehr trostreich und mutmachend. Ich denke, man kann sagen, die Lektüre dieses Buches nimmt einem die Angst vor dem Tod (zumindest teilweise). Und sie hilft dabei, das eigene Haus zu bestellen, zum Beispiel durch das Verfassen einer Patientenverfügung (hier wurde die Übersetzung an die deutschen Verhältnisse angepasst). Unbedingte Kauf- und Weitergabeempfehlung!

Ein Buch, auf das ich schon lange gewartet habe!
5 von 5
Ein Buch, auf das ich schon lange gewartet habe!

Mit diesem Buch ist Prof. Dr. John Wyatt eine außerordentlich gute Hilfestellung für das (für uns alle) Unausweichliche gelungen:
Entweder die Begleitung eines Sterbenden oder eben selber vorbereitet zu sein, getrost sterben zu können.
Zitat S. 145: Wer einem Schwerkranken oder Sterbenden die Hand hält und sich seine Sorgen anhört, wird zu einem Werkzeug Gottes in dieser Welt
Dr. Wyatt gelingt es u. A. darzustellen, welchen Segen ein gutes Sterben bringen kann (mit vielen erlebten Beispielen),
als auch den Schrecken vor dem Sterbeprozess durch die biblische Analogie des Entschlafens abzumildern- was ihm wirklich gut geraten ist!
Das Buch ist ein Muss für jeden, der bereit ist, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie ein menschliches Leben zu Ende geht und was das für ihn bedeutet.

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